Teil 1: Angriffsflächen vorbeugen
Digitalpolitik ist zu einem zentralen Schauplatz geopolitischer Auseinandersetzungen geworden. Kämpfe um Macht und Einfluss zwischen Staaten, hybride Kriegsführung und Angriffe auf Freiheits- und Menschenrechte verlagern sich zunehmend in den digitalen Raum. Die Logik ist hier anders als bei klassischen Konflikten: Sicherheitslücken und digitale Schwachstellen bedrohen nicht einzelne, sondern immer alle. Sicherheit im digitalen Raum ist damit eine Frage kollektiver Handlungsfähigkeit.
Das erste von drei Policy Papers der Reihe „Dimensionen digitaler Außenpolitik“ zeigt auf, welche nationalen und europäischen Grundlagen geschaffen werden müssen, damit Deutschland und Europa digital widerstandsfähig und außenpolitisch handlungsfähig bleiben. Prävention, Resilienz und der Schutz digitaler Rechte müssen leitende Prinzipien deutscher und europäischer digitaler Außenpolitik sein.
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Inhaltsverzeichnis
Zusammenfassung
1 Digitale Außen- und Geopolitik beginnt im Inneren
1.1 Die Macht digitaler Infrastrukturen
1.2 Digitale Systeme in Zeiten hybrider Bedrohungen am Laufen halten
2 Prävention als Voraussetzung kohärenter digitaler Außenpolitik
2.1 Digitale Souveränität als Entscheidungs- und Handlungsfähigkeit
2.2 Digitale Abhängigkeiten als außenpolitische Verwundbarkeit
2.3 Der Schutz vor Eingriffen in digitale Infrastruktur
2.4 Digitale Sicherheit
3 Instrumente digitaler Außenpolitik: Ein Maßnahmenpaket für mehr Schutz, Stärkung und Sicherheit nach innen und außen
3.1 Das Ökosystem digitaler Infrastruktur schützen
3.2 Souveräne digitale Infrastruktur fördern
3.3 Digitale Sicherheit stärken
Literaturverzeichnis
Die Autor*innen
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